Tag: Telemediengesetz

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Online-Marketing und der Datenschutz

Online-Marketing ist mittlerweile für Unternehmen ein fester Bestandteil der Werbestrategie. Kein Wunder, denn die Erfolgsquote ist hoch! Der Erfolg basiert zu einem großen Teil auf Nutzerdaten, denn mit Hilfe von Analyse- und Tracking-Tools ist es möglich, die Werbung bei der passenden Zielgruppe zu platzieren. Aber die Tools können noch viel mehr! Unter anderem kann der Erfolg der Online-Werbung exakt erfasst und ausgewertet werden. Wer Online-Marketing-Tools nutzt, sollte jedoch auf keinen Fall den Datenschutz außer Acht lassen! Wir haben die wesentlichen datenschutzrechtlichen Problemfelder des digitalen Marketings in diesem Beitrag zusammengetragen. Weiterlesen

EuGH-Urteil: Aktive Einwilligung für Cookies erforderlich

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in der Rechtssache Planet49 entschieden, dass das Setzen von Cookies, die nicht unbedingt erforderlich sind, der aktiven Einwilligung des Internetnutzers bedarf. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich bei den abgerufenen Informationen um personenbezogene Daten handelt oder nicht. In den Erwägungsgründen folgt der Gerichtshof den Schlussanträgen des Generalanwalts. Weiterlesen

EU-Grundverordnung: Websitebetreiber aufgepasst!

Dieser Beitrag gibt Websitebetreibern einen Überblick über die Auswirkungen der kommenden EU-Grundverordnung auf die Anforderungen an Website-Compliance. Zum einen bleiben viele gesetzliche Pflichten erstmal bestehen, zum anderen sollten die Datenschutzerklärungen aber auf die Vorgaben der EU-DSGVO abgestimmt werden. Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe zur EU-Datenschutz-Grundverordnung. Weiterlesen

Smart-TV und Datenschutz

Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen übertragen Smart-TVs des Herstellers Samsung Nutzerdaten ungefragt an Unternehmensserver, sobald das Gerät an das Internet angeschlossen wird. Grund genug, die wichtigsten datenschutzrechtlichen Anforderungen zu beleuchten. Weiterlesen

Bewertungsportal: Anonymität der Bewertenden bleibt gewahrt

Das Landgericht München hat kürzlich in seinem Urteil vom 03.07.2013 (LG München I, Urt. vom 03.07.2013, Az: 25 O 23782/12) die Anonymität von Online-Bewertungen bestätigt.

Nach Auffassung des Gerichtes lässt sich ein Anspruch auf Auskunft über die Identität der Bewertenden weder auf § 242 BGB noch auf die Vorschriften der § 14 II TMG oder § 28 II Nr. 2 BDSG stützen. Weiterlesen

Porno-Pranger meets Datenschutz

Es gibt anwaltliche Tätigkeiten, die sind gelinde gesagt, mühselig. Das gilt insbesondere dann, wenn man sich aus Streitwertgesichtspunkten im eher niedrig angesiedelten Bereich bewegt und eine ganze Armada von Rechtsvorschriften zu beachten hat, welche auf der Gegenseite gute Einfallstore für eine Verteidigung ermöglichen. Dies schreit aus anwaltlicher Sachbearbeitersicht in besonderem Maße nach Effizienz. Im Urheberrechtsbereich ist es daher häufig anzutreffen, dass für Abmahnungen Standardschreiben verwendet werden, welche sich inhaltlich weitestgehend allein dadurch unterscheiden, dass unterschiedliche IP-Adressen und der abgemahnte Titel von den übrigen Abmahnungen abweichen. Auch dies führt jedoch nicht unbedingt dazu, dass der anwaltlich vertretene Gegner zwingend beeindruckt ist. Da bietet es sich aus Sicht des Abmahnenden u.U. an solche Wege zu beschreiten, die den Abgemahnten auf anderem Wege, d.h. abseits der Juristerei unter Druck setzen. Weiterlesen