Tag: Einwilligung

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Amazon bezahlt für Überwachung von Smartphones

Für wenig Geld Daten abgeben. Das ist das neue Angebot, das Amazon einigen seiner Kunden in den USA und Großbritannien dieser Tage macht. Herausgefunden werden soll unter anderem, welche Angebote die Kunden besonders reizt, welche Webseiten und Apps interessant sind und wie lange jemand auf einer Anzeige verharrt. Diese Fragen sind für Konzerne wie Amazon und Co. hoch interessant. Sie sind das digitale Gold für Unternehmen. Weiterlesen

Datenschutz bei psychologischen Eignungstests von Bewerbern

Einige Arbeitgeber stellen Bewerber erst ein, wenn sie im Rahmen des Bewerbungsverfahrens einen psychologischen Eignungstest oder ähnliche Überprüfungen durchlaufen haben. Die Assessments werden über das Internet durchgeführt und das Testergebnis dient dem Unternehmen in erster Linie zur Begründung oder zumindest zur Untermauerung seiner Auswahlentscheidung. Derartige Tests sind jedoch nicht immer rechtlich zulässig. Wann sind diese psychologischen Eignungstests erlaubt? Welche datenschutzrechtlichen Anforderungen sollten beachtet werden? Weiterlesen

GPS-Überwachung am Arbeitsplatz und der Datenschutz

Das Handy orten, AirTag an den Laptop, nie wieder ein Gerät verlieren durch Livetracking mittels GPS. Die Route des Dienstwagens wird direkt vom Navi an den Arbeitgeber übermittelt, jeder Aufenthaltsort von Handy und Laptop mitgeschnitten. Big Brother is watching you – durch GPS-Überwachung. Was darf der Arbeitgeber? Wie sind Beschäftigte am Arbeitsplatz vom Datenschutz geschützt? Weiterlesen

Heimliches GPS-Tracking von Mitarbeitern: Verstoß gegen DSGVO?

Die Überwachung von Mitarbeitern ist ein Dauerbrenner im Datenschutz geworden. Ob als „klassische“ Observierung durch einen Privatdetektiv oder mittels modernerer Methoden wie dem GPS-Tracking – viele Arbeitgeber haben Kreativität bewiesen, wenn es darum geht herauszufinden, was die Belegschaft während der Arbeitszeit so treibt. Dabei kann man als Unternehmen einiges falsch machen, nicht nur bei der Bestimmung der Rechtsgrundlage oder bei der Frage, welches Mittel man zur Überwachung wählt. Schließlich stehen die Rechte der Arbeitnehmer auf dem Spiel – so auch in einem interessanten Fall vor dem VG Wiesbaden. Weiterlesen

Facebook „Custom Audiences“: Vereinbar mit dem Datenschutz?

Wer für Dienstleistungen im Netz nichts bezahlt, bezahlt am Ende doch und zwar mit seinen persönlichen Daten. So alt diese Erkenntnis mittlerweile auch ist, Meta findet immer neue Möglichkeiten diesen Spruch in die Tat umzusetzen. Eine besonders einschneidende Möglichkeit, Facebook Nutzer mit Werbung zu ködern, heißt „Custom Audiences“. Wie nicht anders zu erwarten, preist Meta seine Funktion auf der „Custom Audience Privacy Information“-Page als besonders datenschutzfreundlich an und suggeriert hierdurch Rechtskonformität. Grund genug also diese Funktion einer rechtlichen Prüfung zu unterziehen. Weiterlesen

LAG Schleswig-Holstein: Schadensersatz für unerlaubte Videoaufnahmen?

Fotos und Videos von Mitarbeitern sind seit jeher ein Klassiker im Datenschutzrecht. Ob es um witzige Aufnahmen von der letzten Firmenfeier oder um seriöse Fotos für die Unternehmenswebseite geht – der Datenschutz spielt hierbei immer eine Rolle. Dabei kann man als Verantwortlicher so einiges falsch machen, nicht nur bei der Bestimmung der Rechtsgrundlage. Dann stehen oft Ansprüche auf Schadensersatz im Raum – so auch in einem interessanten Fall vor dem LAG Schleswig-Holstein. Weiterlesen

Telefonwerbung: Unerwünschte Anrufe und der Datenschutz

Unerwünschte Werbeanrufe empfinden viele Menschen als belästigend. Trotzdem greifen zahlreiche Unternehmen zum Hörer, um ihre Produkte und Dienstleistungen Geschäftspartnern und Kunden anzupreisen. Dahinter steht oft die unternehmerische Absicht, durch die unmittelbare Ansprache den Werbeadressaten zu „überrumpeln“ und zu Käufen oder Vertragsabschlüssen zu bewegen. Daher ist die Zulässigkeit von Telefonwerbung rechtlich strikt reglementiert, insbesondere durch das Wettbewerbs- und Datenschutzrecht. Doch wann ist Telefonwerbung rechtlich erlaubt? Weiterlesen

Risiken bei der Nutzung von WeChat im Unternehmen

WeChat, auch als chinesische Allround-App bekannt, findet mittlerweile bei Unternehmen in Deutschland und anderen EU-Ländern immer mehr Anklang. Trotz und gerade wegen all der Begeisterung über die vielseitigen Funktions- und Verknüpfungsmöglichkeiten sowie der unzähligen eingebundenen „Mini-Programme“ sollte der Datenschutz hier besondere Beachtung finden. Der Einsatz von WeChat auf betrieblichen Geräten zu Unternehmenszwecken ist nämlich mit hohen datenschutzrechtlichen Risiken verbunden. Weiterlesen

Cookies und Datenschutz: Zwischen TTDSG und DSGVO

Am 01. Dezember 2021 trat das TTDSG (Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz) in Kraft. Der Anwendungsbereich des TTDSG rückt neben den der DSGVO und soll nicht erwünschten Zugriff auf Daten verhindern, die z.B. auf Computern, Tablets oder Mobiltelefonen gespeichert sind. Dies hat weitreichende Folgen für das Nutzen von Cookies auf Websites und die Zuständigkeit der Aufsichtsbehörden. Weiterlesen

Affiliate-Marketing mit dem Datenschutz in Einklang bringen

Unternehmen wissen längst, wie wichtig eine ausdrucksstarke und repräsentative Online-Präsenz ist, um Produkte zu vermarkten. Der Verkäufer muss demnach rentable Marketingstrategien, wie das Affiliate-Marketing anwenden, die nicht nur die gezielte Kundenansprache, sondern auch eine große Streubreite von Produktwerbung im Internet ermöglichen. Was Affiliate-Marketing ist, wie es funktioniert und welche Datenschutzprobleme damit einhergehen, soll der folgende Artikel zeigen. Weiterlesen

Dienstplan aushängen: Die häufigsten Datenschutz-Mythen

Der Aushang des Dienstplans ist in nahezu jedem Betrieb früher oder später ein datenschutzrechtliches Thema. Klar ist, dass durch das öffentliche Bekanntmachen personenbezogene Daten verarbeitet werden, so dass Datenschutzregeln zu beachten sind. Doch was ist tatsächlich Vorgabe und was ist nur Mythos? Wir räumen auf und geben einen Überblick, welche datenschutzrechtlichen Regeln Sie vor dem Aushang von Dienstplänen unbedingt beachten sollten. Weiterlesen

Telefonwerbung: Urteil zu den Anforderungen an die Einwilligung

Die Umsetzung von Marketingmaßnahmen durch Telefonwerbung wird für den Betroffenen als Störung und nicht nur unerhebliche Belästigung seines Privatlebens angesehen. Möchte ein Unternehmen demnach Direktwerbung betreiben und hierfür Verbraucher telefonisch kontaktieren, ist zwingend an die Einholung einer vorherigen informierten und transparenten Einwilligung zu denken. Welche Konsequenzen eine für den Verbraucher überfordernde und intransparente Einwilligung haben kann, zeigt das Urteil des Landgerichts Frankfurt. Weiterlesen

Wann wird eine E-Mail-Signatur zur Werbung?

Werbung ist immer ein heißes Thema im Datenschutzrecht, egal ob telefonisch oder per E-Mail. Wir kennen das doch alle: Wenn wir unsere (privaten) E-Mail-Postfächer checken, finden wir meist nur Werbung in Form von Arzneien, Kreditangeboten, Erbschaften und anderem Firlefanz. Ob wir tatsächlich für alles eine wirksame Einwilligung erteilt haben, dürfte sehr zweifelhaft sein. Weiterlesen