Tag: Transparenz

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RFID – die alltägliche, aber unsichtbare Technik

Auch wenn wir sie oft nicht sehen oder spüren können, sie hat in unser tägliches Leben Einzug gehalten und breitet sich darin immer weiter aus. Gemeint ist die Technik der RFID. RFID ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen. Die sprachlich-sperrige Abkürzung steht für „radio-frequency identification“, benannt nach der technischen Funktionsweise. Obwohl insbesondere die Wirtschaft in immer mehr Bereichen von diesem praktischen Vehikel Gebrauch macht, wird die Technik und deren Folgen kaum in der Öffentlichkeit diskutiert. Zumindest aus Sicht von Datenschützern ist dies äußerst bedenklich. Weiterlesen

Einwilligungserklärungen wirksam formulieren – schwierig, aber machbar!

Unternehmen neigen gerne dazu die Verwendung personenbezogener Daten mangels Vorliegens einer gesetzlichen Ermächtigungsgrundlage auf eine Einwilligung des Betroffenen zu stützen. Grundsätzlich ist dies auch nicht weiter problematisch, da das BDSG eine Einwilligung auch ausdrücklich zulässt (§ 4 Abs. 1 BDSG). Häufig hapert es allerdings am Formulierungsinhalt solcher Einwilligungen. Weiterlesen

Google´s Transparency Report: Deutschland in den Top 5 bei Löschanfragen

Google hat seinen „Transparency Report“ für das zweite Halbjahr 2011 veröffentlicht. Halbjährlich legt Google darin die Zahl der eingegangenen Löschungsanträge offen und teilt mit, in wie vielen Fällen staatliche Stellen Google zur Herausgabe von Nutzerdaten aufgefordert haben. Google bezweckt mit der Offenlegung, seine Lösch- und Sperraktivitäten transparenter zu machen. Weiterlesen

Hamburg erstes Bundesland mit Transparenzgesetz

Wie Spiegel Online berichtet, hat Hamburg als erstes deutsches Bundesland ein umfassendes Transparenzgesetz beschlossen. Dieses löst das so genannte Informationsfreiheitsgesetz ab. Neu am Transparenzgesetz ist unter anderem, dass Politik und Verwaltung künftig Dokumente von öffentlichem Interesse unaufgefordert und kostenlos im Internet in einem „Informationsregister“ zur Verfügung stellen müssen. Hierzu zählen Senatsbeschlüsse, Gutachten von Behörden oder öffentliche Pläne. Außerdem muss die Stadt künftig neu abgeschlossene Verträge offenlegen, die eine Grenze von 100.000 Euro überschreiten, wenn diese die öffentliche Daseinsvorsorge betreffen. Das Transparenzgesetz tritt nach Ablauf von drei Monaten in Kraft. Für die Einrichtung des Informationsregisters im Internet hat die Stadt allerdings zwei Jahre Zeit. Weiterlesen

Apple weiß alles – vor allem, wo Sie und Ihr iPhone sind

Laut Duden bedeutet Transparenz: „Durchscheinen, Durchsichtigkeit, Deutlichkeit, Vorhersehbarkeit“. Im Datenschutz gehört die Transparenz gegenüber den Betroffenen zu einem der wichtigsten Grundprinzipien. Dieses beinhaltet die Anforderung, dass jeder Betroffene wissen soll, welche Daten zu welchem Zweck bei welcher Stelle für wie lange und aus welchem Grund verwendet werden. Eine heimliche Datenerhebung ist grundsätzlich unzulässig. Dieses Prinzip scheint Apple unbekannt zu sein. Weiterlesen

Das Geheimnis der Scoringwerte – die SCHUFA und der Datenschutz

Die SCHUFA und der Datenschutz scheinen nicht wirklich zusammen zupassen. Die SCHUFA wird meist als Beispiel dafür genannt, dass niemand mehr so richtig weiß, wer welche Daten über einen hat, woher die Daten kommen und was genau mit diesen Daten eigentlich passiert. In den Köpfen der meisten Bürgerinnen und Bürger ist die SCHUFA ein Sinnbild des Bösen, das Daten sammelt, wie es will und Scoringwerte nach reinem Gutdünken vergibt. Weiterlesen