Tag: SCHUFA

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Recht auf Auskunft beim Scoring: BGH entscheidet 2014 über Umfang der Auskunftspflicht

Die im September diesen Jahres ins Leben gerufene Fachzeitschrift „Privacy in Germany“ (PinG) berichtete heute in ihrem Blog über eine interessante Pressemitteilung des BGH zum Auskunftsanspruch beim Scoring.

Danach wird der BGH sich Ende Januar mit der Frage beschäftigen, wie detailliert eine Wirtschaftsauskunftei Auskunft über errechnete Scoring-Werte geben muss. Weiterlesen

Datenschutz: Welche Fragen darf der Vermieter stellen?

Wer in Hamburg, Berlin oder in München eine Wohnung sucht, muss in der Regel zahlreiche persönliche Fragen des potenziellen neuen Vermieters beantworten. In der Regeln sind schon im Rahmen der Bewerbung der Beruf, Alter, Einkommen und Familienstand anzugeben. Nach erfolgreicher Bewerbung sind zum Besichtigungstermin die Gehaltsnachweise von den letzten 3 Monaten, Schufa-Auskunft, Vorvermieterbescheinigung, Personalausweiskopie sowie Selbstauskunft mitzubringen. Weiterlesen

Recht auf Auskunft kostenlos – auch bei der SCHUFA?

Nach § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) darf jeder unentgeltlich Auskunft über seine Daten verlangen. Dieses Recht ist eine unmittelbare Folge der informationellen Selbstbestimmung, denn nur wer informiert ist, kann seine Rechte wahrnehmen. Das Auskunftsrecht kann daher auch vertraglich nicht abbedungen werden. Seit dem 01.04.2010 hat der besagte § 34 eine neue Fassung, nach der auch Auskunfteien zu einer konstenlosen Auskunft im Jahr verpflichtet sind. Weiterlesen

Der Hessische Datenschutzbeauftragte holt zum Rundumschlag aus!

Hessen gilt in Sachen Datenschutzaufsicht bisweilen eher als weichgespült. Einerseits ist dieser Umstand der chronischen personellen Unterbesetzung der Aufsichtsbehörde, andererseits aber auch den grundsätzlich nur sporadisch durchgeführten Prüfungen durch die Aufsichtsbehörde geschuldet. Dabei ist in Hessen eine Vielzahl von Unternehmen ansässig, denen man besser genauer auf die Finger schauen würde. Denn nur zu gut sind die Datenschutzbedenken und -skandale um Scoringunternehmen, Banken und Versicherungen in Erinnerung! Weiterlesen

Kennen Sie Ihren SCHUFA-Wert?

Die Score-Werte der SCHUFA liegen irgendwo zwischen 1 und 1000. Dieser Wert soll statistisch fundiert beziffern, wie hoch die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kredites ist. Je niedriger der Wert, desto höher die Ausfallwahrscheinlichkeit. Um die Verwirrung komplett zu machen, gibt es verschiedene Arten von Scoring-Werten, je nachdem, ob man einen Autokredit beantragt oder einen Mobilfunkvertrag abschließt. Hört sich in der Theorie noch ganz gut an. Weiterlesen

Das Geheimnis der Scoringwerte – die SCHUFA und der Datenschutz

Die SCHUFA und der Datenschutz scheinen nicht wirklich zusammen zupassen. Die SCHUFA wird meist als Beispiel dafür genannt, dass niemand mehr so richtig weiß, wer welche Daten über einen hat, woher die Daten kommen und was genau mit diesen Daten eigentlich passiert. In den Köpfen der meisten Bürgerinnen und Bürger ist die SCHUFA ein Sinnbild des Bösen, das Daten sammelt, wie es will und Scoringwerte nach reinem Gutdünken vergibt. Weiterlesen