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Neue Studie zu Datenschutz im Personalmanagement

Neue Studie zu Datenschutz im Personalmanagement

Eine gemeinsame Studie von BITKOM Consult, Kienbaum und dem F.A.Z.-Institut zu Datenschutz im Personalmanagement ist vor kurzem erschienen. Befragt wurden 779 Human-Ressource-Manager von deutschen Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

Positive Grundaussage

Das Ergebnis: Laut Umfrage sieht jeder vierte Befragte Verbesserungspotenzial in seinem Unternehmen, dennoch bestehen oft kooperative Beziehungen zwischen Datenschutzbeauftragten, Betriebs- und Personalräten, externen Dienstleistern (meist Softwareanbieter), IT, Revision und Personalmanagern sowie eine sehr hohe Sensibilisierung für Datenschutzfragen.

Qualifizierung gefragt

Offenbar sind für deutsche Personalmanager Social Media und die Datenwolke die neuen großen Unbekannten im Datenschutz und erzeugen Unsicherheit im Umgang. Die Umfrage zeigt: Personaler wünschen sich häufig eine zusätzliche Qualifizierung in Datenschutzfragen, um die Sicherheit von Mitarbeiter- und Bewerberdaten zu gewährleisten.

Öffentliche Organisationen sind dabei signifikant häufiger der Meinung, dass sie ihre Datenschutzkenntnisse erweitern müssen, als die Befragten aus dem produzierenden Sektor. Hier ist der betriebliche Datenschutzbeauftragte gefragt.

Konfliktpotential Datenschutz

Jeder vierte Personalmanager (27 Prozent) hat bereits erlebt, dass Datenschutzfragen ein eigenes Projekt verzögert haben. Jeder Siebte (14 Prozent) hatte höhere Projektkosten zu beklagen, 3 Prozent gar den kompletten Stopp eines Projektes. Es empfiehlt sich daher, den Datenschutzbeauftragten rechtzeitig in ein Projekt einzubinden, so ein Fazit der Studie:

Sehr viele HR-Manager berichten von negativen Beeinflussungen ihrer Projekte durch Interventionen der Arbeitnehmervertreter und Datenschutzbeauftragten. Während die Gremienvertreter offenbar restriktiv auftreten, werden die Datenschutzbeauftragten dagegen eher als lösungsorientiert erlebt, wobei die tendenziell hohe Konsensorientierung im Datenschutz nicht zu übersehen ist.

Die Studio ist u.a. downloadbar beim F.A.Z.-Institut.

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