Autor: Bianca Pettinger

Bianca Pettinger ist Volljuristin und hat in Passau studiert. Nach dem Studium, in welchem sie sich auch intensiv mit Europarecht beschäftigt hatte, war sie im Rahmen des Rechtsreferendariats unter anderem im Bereich des Arbeits- und Datenschutzrechts tätig. Während ihrer Zeit bei einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt sammelte sie Erfahrungen im spannenden Umfeld von Radio, Datenschutz und Fernsehen. Diese Vielseitigkeit nutzt sie heute, um sich dem Datenschutzrecht in all seinen Facetten widmen zu können.

Alle Artikel von Bianca Pettinger

Ein Plädoyer gegen die Datenschutzerklärung

Seitenlange Ausführungen zum Datenschutz, voller Juristendeutsch und totlangweilig – das ist nicht nur die gefühlte Realität vieler Leserinnen und Leser von Datenschutzerklärungen, sondern die Wahrheit. Kein Wunder, dass sie kaum jemand liest: In all ihrer Fülle sind sie aufgebläht, intransparent und aus Datenschutzsicht kontraproduktiv. Ein Kommentar. Weiterlesen

Zwingt Apples Datenschutz Unternehmen in die Knie?

Apple ist längst kein grüner Apfel mehr. Die Marktmacht des Tech-Giganten bestimmt einen wesentlichen Teil der App- und Technik-Welt. Mit der neuen Anti-Tracking-Datenschutz-Kampagne hat Apple nun die Grenze überschritten: Wirtschaftsverbände haben Beschwerde beim Bundeskartellamt eingelegt. Datenschutz, Apple oder Werbe-Industrie, wer gewinnt das Rennen? Ein Kommentar. Weiterlesen

Facebook-Datenleck: Auch Handynummern von Politikern online

Zu den Dingen, die kaum einer in Hackerforen veröffentlicht sehen will, zählt wohl die eigene Handynummer. Genau das ist nun einer halben Milliarde Menschen passiert. Das Facebook-Datenleck betrifft nicht nur uns „Normalsterbliche“, sondern auch Politiker. Die kritisieren Facebook nun heftig – komisch, wo doch die Politik selbst häufig genug auf Datenschutz pfeift. Ein Kommentar. Weiterlesen

Spahn plant Triage-Software in Notaufnahmen – auf Kosten der Patienten

Corona hängt uns allen langsam zum Hals raus. Eine Diskussion nach der anderen dreht sich um dieses leidige Thema. Derweilen schmiedet das Bundesgesundheitsministerium klammheimlich andere Pläne: Eine Software muss her, die in Notaufnahmen über die Dringlichkeit sowie den Behandlungsort entscheidet. Vollkommen unausgereift wird hier erneut eine Lösung forciert – auf dem Rücken der Patienten, ohne Sicherheit und Datenschutz. Ein Kommentar. Weiterlesen

WhatsApp-Spionage und Staatstrojaner: Sicherheit um jeden Preis?

Spionage hat ein verstaubtes Image, klingt wie kalter Krieg oder James Bond. Der Digitalisierungstrend macht allerdings auch vor Spionage keinen Halt: Smartphones werden mithilfe der WhatsApp-Spyware Pegasus gehacked, um unliebsame Journalisten sowie Menschenrechtler mundtot zu machen. Bald könnten Staatstrojaner und Handy-Hacks hierzulande vermehrt um sich greifen – der Naivität unserer Politiker sei Dank. Ein Kommentar. Weiterlesen

Grundrechte nur für Corona-Geimpfte und negativ Getestete?

In knapp einem Jahr Corona-Politik durchlebten wir Hoffnung, Chaos, wirre Zeiten. Damit soll nun Schluss sein: Die Diskussion um Lockerungen und Sonderregeln für Geimpfte gewinnt neuen Antrieb. Auch negativ Getesteten werden Privilegien in Aussicht gestellt. Für die einen ein Licht am Ende des Tunnels, für die anderen ein heranbrausender Schnellzug – auf dem Weg ins Post-Datenschutz-Land. Ein Kommentar. Weiterlesen

Spotify: Mit Pauken und Trompeten gegen den Datenschutz

Deine Lieblingssongs, immer und überall – das verspricht der beliebte Musik-Streamingdienst Spotify. Doch Spotify will künftig nicht nur Musik liefern, sondern auch lauschen. Jedes Wort, jedes aufgezeichnete Hintergrundgeräusch bestimmt, welche Playlist uns präsentiert wird. Streamen nach Stimmungslage: Da kann der Datenschutz ein Lied von singen. Ein Kommentar. Weiterlesen

Homeoffice-Pflicht – Unternehmen in der Datenschutz-Krise?

Corona nervt, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Seit Monaten schlägt sich auch die Arbeitswelt damit herum. Nun wird diskutiert: Soll es eine Homeoffice-Pflicht geben oder nicht? Die Befürworter vergessen: Um im Homeoffice tätig werden zu können, braucht es Datenschutz-Know-how sowie eine digitale Infrastruktur – doch beides ist Mangelware. Ein Kommentar. Weiterlesen