Das US-Datenschutzniveau als Problem beim Cloud Computing

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Externer Datenschutzbeauftragter

2 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Hallo Dr. Datenschutz, vielen Dank für den Beitrag. Wäre es nicht wünschenswert, auch den CLOUD-Act zu erwähnen? Oder habe ich etwas überlesen. Das macht die Angelegenheit natürlich nicht einfacher. Letztlich ist jedes Datenverarbeitung in den USA, aber auch mit US-Unternehmen oder deren Töchtern, ein sehr aufwändiges Compliance-Thema. Das wird leider bei der Anschaffung zu wenig mitbedacht.
    Herzliche Grüße

    • In der Tat, der Cloud Act (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act) sollte noch mitangeführt werden, schließlich betrifft dieser die personenbezogenen Daten, die von US-Unternehmen auf ausländischen Servern verarbeitet werden. Mit diesem Gesetz aus dem Jahr 2018 wird sichergestellt, dass unabhängig, wo (In- oder Ausland) bzw. wie (Cloud oder in einem bestimmten Rechenzentrum) gespeichert sind und es wird von den US-Behörden auch kein internationales Rechtshilfeabkommen mehr benötigt, um die Unternehmen zur Herausgabe zu veranlassen. Die Verpflichtung zur Herausgabe besteht auch dann, wenn das lokale Gesetz vor Ort eine Herausgabe nicht vorsieht. Danke für den Hinweis.

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